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Die 5 häufigsten Fehler bei der Wahl eines neuen Kartographiesystems
Früher oder später müssen seriöse Kartenhersteller wichtige Entscheidungen bezüglich der Wahl eines neuen Systems für die Herstellung Ihrer Kartenprodukte treffen. Etliche Kartenhersteller sind derzeit dazu gezwungen, weil Freehand, eines der beliebtesten dateibasierenden Grafik-Werkzeuge zur Kartenherstellung, ausläuft. Die Wahl eines neuen Systems, welche auf Grund von guten Informationen und wohl überlegten Auswahlkriterien getroffen wurde, sorgt für Effizienzsteigerung und einen schnellen Return on Investment. Eine Umfrage, die in unserem Namen ausgeführt wurde, zeigt die 5 häufigsten Fehler, die man beim Austausch des existierenden Produktionswerkzeuges machen kann:
1. Der Ersatz eines dateibasierenden Grafiksystems durch wiederum ein anderes dateibasierendes System.
2. Der Wechsel hin zu einem oder mehreren GIS-Systemen.
3. Kaum Vorbereitung auf die bevorstehende Veränderung.
4. Keinen Fokus auf die eigenen ertragreichsten Produkte.
5. Etwas auswählen, weil es andere auch haben.
Warum sind diese als Fehler zu sehen?
1. Der Ersatz eines dateibasierenden Grafiksystems durch wiederum ein anderes dateibasierendes System:
Es ist allen Nutzern von dateibasierenden Systemen bekannt, dass diese Systeme logischerweise zu einer hohen Anzahl von Dateien führen. Dies gilt insbesondere für Kartenhersteller, die eine Reihe von abgeleiteten und thematischen Produkten aus Basiskarten-Dateien herstellen. Obwohl der Datenmigrationsweg zwischen dateibasierenden Systemen einfach und schnell erscheint, sind Nacharbeiten unerlässlich und zum Teil erheblich. Die grosse Anzahl der Dateien bleibt nach wie vor. Um diese Dateien zu pflegen, auf dem neuesten Stand zu halten und wiederholt Produkte abzuleiten, wird es immer aufwändiger und kostenintensiver. Ein neues dateibasierendes System löst dieses Problem nicht. Stattdessen entsteht dieselbe Situation in einem neuen System.
2. Der Wechsel hin zu einem oder mehreren GIS-Systemen:
Traditionelle GIS-Systeme wurden nicht für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Kartenprodukten entwickelt. GIS-Systeme sind für sowohl hochwertige Datenspeicherung als auch Datenanalyse gebaut. Trotz der Versprechungen einiger GIS-Anbieter im Rahmen aufwändiger Werbeaktionen, liegt die Kartenherstellung bei traditionellen GIS-Systemen weit unter den Erwartungen. Gründe dafür sind die Qualität der Datenmigration, des kartographischen Designs, der Symbolik und Druckausgabe sowie der Handhabung für Nutzer, die an Grafikdesignprogramme gewöhnt sind. Um mit den Daten für das kartographische Design und der Produktion multipler thematischer Kartenprodukte in grosser Anzahl zu arbeiten, benötigt man in der Regel zusätzliche Programme. Anstatt also ein System zu pflegen und zu nutzen, steckt man Zeit und Aufwand in den Betrieb von zwei oder mehr Systemen.
3. Kaum Vorbereitung auf die bevorstehende Veränderung:
Jeder Wechsel eines Systems oder Programms bringt Änderungen mit sich. Erwartungen sind hoch und Gewohnheiten müssen angepasst werden. Um auf ein neues System zu wechseln, kann es in manchen Fällen notwendig sein, einen grossen Teil oder sogar die gesamte existierende IT-Infrastruktur zu ersetzen. Falls ein Systemwechsel ebenfalls den Wechsel von Mac zu einem auf Windows basierenden System mit sich bringt - die Mehrzahl aller GIS-Systeme basieren auf Windows - könnte dieser Schritt recht radikal sein. Die grösste Herausforderung liegt in diesem Fall bei der Akzeptanz durch die Nutzer. Ein weiterer entscheidender Punkt der Nutzerakzeptanz ist der Datenmigrationspfad. Die Entscheidung, nur eine teilweise Datenmigration anstatt einer Migration von grösseren Datensegmenten auszuführen, ist ein Zeichen mangelnder Nutzerakzeptanz. Ein gängiges Argument gegen die schnelle Datenmigration ist, dass die Produktion während der Migration unterbrochen wird. Ein weiteres Argument ist der Nachbearbeitungsaufwand nach der Migration, welcher als hoch empfunden wird.
Diese Argumente treffen zu, wenn
1) das Austauschsystem nicht die komplette oder schnelle Migration beinhaltet. Dies führt unvermeidbar zu lästiger und fragmentarischer Migration, zu erheblichem manuellen Aufwand hinsichtlich der "Reparatur" migrierter Daten und zu einem verlangsamten Übergang zum neuen System hin.
2) das Austauschsystem nicht über einfache Bedienung verfügt.
Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Migration eine einmalige Tätigkeit ist, welche extern ausgelagert bzw. vergeben werden kann. Der effizienteste Weg mit einem neuen System zu arbeiten ist so rasch als möglich in die Produktion zu gehen und somit baldmöglichst Gewinne zu erzielen.
4. Keinen Fokus auf die eigenen ertragreichsten Produkte:
Nutzer entscheiden sich für "die nächste grosse Sache" in der Hoffnung, dass dies den Umsatz und den Marktanteil steigert. Die Aufrüstung verschiedenartiger Web-Karten-Anwendungen für eine Internetpräsenz oder die Entwicklung massgeschneiderter Handyanwendungen (noch eine weitere iPhone Anwendung) ist ein beliebter Schritt und für einige ein ernsthaft teures Abenteuer. Die Benutzung des Internets und Handy als weitere Vertriebs- und Kollaborationskanäle ist ein ausgezeichneter Weg, um bestimmte Gruppen von Kartennutzern zu erreichen. Diese Kanäle sollten jedoch nahtlos in den gesamten Daten- und Produktionsfluss integriert sein. Während diese neuen Kanäle eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu existierenden Kanälen sein können, muss der primäre Fokus beim Wechsel oder der Verbesserung eines Systems auf der Rationalisierung und Optimierung existierender Kanäle liegen. Mit bestehenden Produkten, die häufig aus Druck- und Datenprodukten bestehen, verdienen Kartenhersteller immer noch das meiste Geld. Es gilt diese zuerst zu optimieren, während Sie neue Vertriebs- und Kollaborationskanäle aufbauen.
5. Etwas auswählen, weil es andere auch haben:
Ein gängiger Fehler ist letztlich auch, etwas auszuwählen, nur weil viele andere es auch haben. Nur weil es andere haben, bedeutet es nicht, dass es das Beste ist. Sich für ein System zu entscheiden, weil viele andere es auch nutzen, bringt nichts Einzigartiges für Ihr Unternehmen. Im Gegenteil.
Axes Systems hat diese 5 Fehler während der Gestaltung und der ständigen Verbesserung seiner axpand Plattform berücksichtigt. axpand wurde als datenbankorientiertes Kartographie-System entwickelt, das zur Herstellung von qualitativ hochwertigen, vielfältigen Kartenprodukten genutzt wird und über wesentliche GIS-Funktionen sowie über eine hohe Automatisierung verfügt. axpand ist die schnellste "direct-to-database" GIS-Kartographie-Plattform auf dem Markt und ermöglicht die Nutzung von Kartendaten in einem blattschnittfreien Zustand. axpand beinhaltet verschiedene Produktions-, Vertriebs- und Kollaborationskanäle, einschliesslich hochwertiger Druck und Datenprodukte sowie interaktiver Internet- und "one-click" Handyanwendungen wie iPhone Apps.
Handfeste Zahlen aus der Praxis belegen eine deutliche Reduzierung des Herstellungs- und Fortführungsaufwandes mit axpand. Besonders wirtschaftlich erweist sich die Migration der Freehand- und Illustrator-Daten, wobei die Karteninhalte und die Symbole nahezu verlustfrei von axpand übernommen werden. Diese Zahlen können bei Axes Systems angefordert werden. Sprechen Sie mit uns über unsere Produkte axpand Professional und axpand Share. Wir bieten Ihnen mit axpand die echte Systemalternative, um Ihre Effizienz zu steigern und einen schnellen Return on Investment zu erreichen.
